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Risotto mit wildem Majoran

Mediterranes Risotto mit wildem Majoran

* vegetarisch * glutenfrei *

So schmeckt der Sommer! Aromatische Kräuter, kräftigen Parmesan und einen guten Weißwein – viel mehr braucht es nicht für ein köstliches Risotto, das nach Italien, Mittelmeer und Urlaub duftet. Es eignet sich als schnelles Mittagessen für zwei Personen oder für vier Personen als Beilage zu feinem Rinderfilet oder zu Meeresfrüchten.

Für 2 Portionen

Zutaten:

  • 1 rote Zwiebel oder Schalotte
  • 2 EL wilder Majoran (Dost), gehackt
  • 1 EL Schnittlauchröllchen
  • 250 g Champignons
  • Parmesan, gerieben (nach Belieben)
  • 50 g Ghee oder Butter
  • 200 g Risottoreis
  • 350 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • Salz und Pfeffer
  • optional etwas Balsamicocreme als Deko

Zwiebel schälen und fein würfeln. Frische Kräuter abbrausen und trocken tupfen. Den Dost von den harten Stängeln zupfen. Alles fein hacken. Champignons mit einem Küchentuch sauberreiben, bei Bedarf trockene Stiele kürzen und in dünne Scheiben schneiden. Parmesan fein reiben. In einem Topf Ghee oder Butter schmelzen lassen. Gehackte Zwiebel darin goldgelb anschwitzen. Champignons zugeben und anschmoren. Anschließend den Reis hineingeben und glasig dünsten. 50 ml heiße Gemüsebrühe angießen, danach kräftig umrühren. Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, die nächsten 50 ml zugeben. Schrittweise so weiterverfahren, bis die gesamte Brühe aufgebraucht und der Reis innen gar, aber noch bissfest ist. Dieser Prozess dauert, je nach Reissorte und Herd, ca. 20 Minuten. Zum Schluss den Weißwein unterrühren und einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Topf vom Herd nehmen. Kräuter und frisch geriebenen Parmesan unterrühren. In Schalen oder auf Tellern anrichten und nach Belieben mit etwas Balsamicocreme und einigen Spänen Parmesan garnieren.

Wissenswertes:

Echter Dost (Origanum vulgare) ist die Wildform des Majorans. Im Garten lässt er sich als unkomplizierte, mehrjährige Staude leicht kultivieren. Er blüht den ganzen Sommer über in hübschen, rosafarbenen Dolden. Die aromatisch duftenden Blätter enthalten ätherisches Öl, Flavonoide und Phenolcarbonsäuren. In der Naturheilkunde wird Dost bei Atemwegsbeschwerden (Husten, Bronchitis) eingesetzt und bei Verdauungsstörungen sowie Unterleibsbeschwerden verwendet. Wenn Sie keinen Dost zur Hand haben, können Sie für die Zubereitung auch die Kulturform nutzen. Frischer Thymian schmeckt ebenfalls lecker.

Zur Person: Elisabeth Menzel ist Expertin für essbare Wildkräuter und Fachberaterin für Rohkosternährung (IHK). Für die WALA Heilmittel GmbH entwirft die freie Journalistin treffende Texte, lesenswerte Magazine und Broschüren – und leckere Rezepte.

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